GDD - Anwendertreffen 2016

Das diesjährige Anwendertreffen der GEONETZ-Datendienste, fand am Montag, den 02. Mai 2016 der schönen Tradition folgend, wieder  in Schmochtitz bei Bautzen statt. 

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GEONETZ Datendienste - Ein sicherer Hafen

Nun könnte man sagen, es geht hier nicht zu wie auf hoher See, auf der man sich manchmal nach einem sicheren Hafen sehnt. Aber das Bild des Hafens als sicherer Liegeplatz oder als Treffpunkt der Seefahrer taugt vielleicht, um das Selbstverständnis der GEONETZ Datendienste zu illustrieren. Auf unsere Kunden stürmen zurzeit eine Vielzahl von Anforderungen und Aufgaben im Bereich des Geodatenmanagements ein, die bewältigt werden müssen. Da gibt es konkrete Verpflichtungen aus der Umsetzung der europäischen INSPIRE-Richtlinie an die sächsischen Kommunen sowie Ver- und Entsorger. Diese sollen als datenhaltende Stellen die in ihrer Hoheit gepflegten Daten durch Metadaten im sächsischen Metainformationssystem GeoMIS beschreiben. Da bedarf es einer engen Abstimmung mit GeoSN, um herauszufinden, welche der Datenbestände tatsächlich relevant sind und wie die Erfassung und Pflege der Metadaten abgesichert werden kann. Die ALKIS-Umstellung wird in diesem Jahr vollzogen. Sie muss vorbereitet werden, die neuen Daten sind zu testen und Kinderkrankheiten der Datenformate und Anwendungen zu heilen. Parallel dazu wird die Umstellung auf das neue einheitliche Koordinatenreferenzsystem ETRS89 vollzogen. Dies bedeutet, Bestandsdaten zu analysieren und zu transformieren, neue Basisdaten von der Vermessungsverwaltung zu beschaffen und in das Geoinformationssystem einzubinden.
 Zusammengenommen kann man all diese Anforderungen zumindest als steife Brise bezeichnen. Da kommt dann doch die Sehnsucht nach einem sicheren Hafen auf.
Genau diese Sicherheit bieten die GEONETZ Datendienste ihren Kunden. Wenn Sie uns das Mandat erteilen, kümmern wir uns in Ihrem Auftrag um das INSPIRE-Problem und stellen eine bewährte Plattform zur Erfassung und Pflege INSPIRE-konformer Metadaten zur Verfügung. Wir nehmen die ALKIS-Umstellung vor und stehen dabei im engen Kontakt mit den zuständigen Vermessungsämtern der Landkreise. Gemeinsam mit unseren kompetenten Providern bereiten wir die Umwandlung des Koordinatenreferenzsystems vor und führen diese in Abstimmung mit den Nutzern durch.
  Und das Beste: Die Liegegebühren bleiben gleich – auf unsere Kunden kommen keine zusätzlichen Kosten für neue Anwendungen und Konvertierungen zu. Die neue ALKIS-Anwendung wird nach Vorliegen der ersten Daten für die jeweiligen Nutzer zum Testen freigeschaltet und danach einfach anstelle der bisherigen ALK/ALB-Anwendung genutzt.
 Da kann man ruhigen Gewissens von einer „guten Reise“ mit der kommunalen Zusammenarbeit in den GEONETZ Datendiensten sprechen.
Ahoi und auf gute Zusammenarbeit!

Ihr Volker Bartko
Geschäftsführer der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH
 

GIS Award für GEONETZ

Beim 8. Sächsischen GIS-Forum des GDI Sachsens e.V. wurde GEONETZ Datendienste mit dem GIS Award ausgezeichnet.

Gewürdigt wurde die langjährige erfolgreiche Arbeit im Bereich kommunaler GIS Dienstleistungen und Infrastrukturauskünfte. Besonders das Kooperationsmodell von GEONETZ Datendienste überzeugte die Jury. Volker Bartko (Geschäftsführer der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH) unterstrich in seinem Vortrag im Anschluss an die Preisvergabe die Wichtigkeit der Nähe zu den Kunden und die Bedeutung der Provider in diesem Zusammenhang.

 

Leitungsauskunft LAI in Betrieb gegangen!

Vor einigen Jahren wurde durch die BBB mbH gemeinsam mit der Hochschule Zittau/Görlitz, der IDU und EXNER & SCHRAMM die komplexe Infrastrukturauskunft (KIA) für die Stadt Bautzen entwickelt. Gegenstand dieser Anwendung ist es, ein automatisiertes Verfahren zur Auskunftserteilung aus Leitungsbestands-verzeichnissen bereitzustellen. Nachdem die KIA seit mehr als 3 Jahren in Bautzen erfolgreich läuft,  wurde das Verfahren für weitere Netzbetreiber interessant. Dazu gehörte u.a. die ENSO Netz AG. Das war Anlass für uns, die Erfahrungen aus dem bisherigen Betrieb zusammenzuführen und eine neue Auskunftslösung zu konzipieren und umzusetzen.  Der Grundgedanke der neuen KIA-LAI-Lösung besteht darin, konsequent den Workflow der Anfragestellung, -bearbeitung, -auslieferung konsequent vom jeweiligen GIS zu trennen, das für die Verwaltung der Leitungsbestände zuständig ist. Die GIS werden immer dann wenn Analyseaufgaben oder Ploterzeugungen anstehen angefragt. Dazu stehen in den meisten Systemen standardisierte und nichtstandardisierte Diensteschnittstellen zur Verfügung mit denen wir jeweils umzugehen lernen. Das sind aber eben nur 20% der Lösung. Alles andere von der Nutzerverwaltung, über die Bestellung im Internet, der Vorgangsverwaltung und Beteiligung, der digitalen Auslieferung bis hin zur Archivierung der Auskünfte existiert unabhängig von der jeweils vorgefundenen Infrastruktur und ist so flexibel umgesetzt, dass die konkreten Abläufe in den einzelnen Unternehmen im System parametrisiert werden können. Auch dazu steht ein detailliertes und robustes Administrationswerkzeug zur Verfügung. Das System hat bislang GIS-Schnittstellen zum Smallworld-System und zu cardo. Netzbetreiber, die diese Systeme im Einsatz haben können unmittelbar diese moderne und kostensparende Form der Erteilung von Bestandsauskünften nutzen. Für weitere GI-Systeme sind Schnittstellen in Vorbereitung. Die Abnahme des Systems bei ENSO ist inzwischen erfolgreich gelaufen,  die Stadtwerke Bautzen werden das neue System im April in Betrieb nehmen.
 

cardo für alle!

Zum Anwendertreffen der GEONETZ Datendienste Bautzen wurde die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen der BBB mbH  als Träger der GEONETZ Datendienste und der IDU bekanntgegeben. Alle GDD-Kunden - inzwischen mehr als 50 - haben ab sofort die Möglichkeit mit cardo auf die GDD-Daten zuzugreifen. Damit stehen den Anwendern alle wesentlichen Funktionen eines Desktop-GIS zur Verfügung. Bei Bedarf können die GDD-Kunden  spezielle cardo-Erweiterungsmodule mieten. Die jeweiligen Provider stehen den GDD-Kunden für die Einrichtung und Beratung zur Verfügung. Die GIS werden immer dann wenn Analyseaufgaben oder Ploterzeugungen anstehen angefragt. Dazu stehen in den meisten Systemen standardisierte und nichtstandardisierte Diensteschnittstellen zur Verfügung mit denen wir jeweils umzugehen lernen. Das sind aber eben nur 20% der Lösung. Alles andere von der Nutzerverwaltung, über die Bestellung im Internet, der Vorgangsverwaltung und Beteiligung, der digitalen Auslieferung bis hin zur Archivierung der Auskünfte existiert unabhängig von der jeweils vorgefundenen Infrastruktur und ist so flexibel umgesetzt, dass die konkreten Abläufe in den einzelnen Unternehmen im System parametrisiert werden können.