Über die Netze im GEONETZ

Ursprünglich stand der Begriff Netz in unserem Namen für die Vernetzung von Nutzern von Geodaten.  Das ist auch heute noch aktuell. Als zweite Bedeutung tritt in wachsendem Maße die Vernetzung von Anwendungen hinzu. War es im Jahre 2000 noch eine Anwendung zum Betrachtender Liegenschaftskarte sowie einem Werkzeug zur Visualisierung von Flächennutzungsplänen, so ist die Zahl der Fachanwendungen inzwischen auf mehr als 30 gewachsen. Das sind Anwendungen, die bestimmte Aufgaben in Kommunalverwaltungen und Verbänden abdecken und genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Da die Anwendungen aus einer Hand kommen, sind diese aufeinander abgestimmt, der Datenfluss zwischen den Anwendungen ist gewährleistet und die Benutzeroberfläche vertraut. Neue Anwendungen werden bei GEONETZ nicht auf Vorrat entwickelt, sondern in den meisten Fällen auf Bedarf unserer Kunden und in enger Zusammenarbeit mit diesen durch die Provider konzipiert und durch den Plattformentwickler IDU umgesetzt. Daneben stehen für Aufgaben, die eine Ad-hoc-Datenerfassung erfordern, mit den Modulen Puzzle und Kleinkataster flexible Systeme für die schnelle Bereitstellung unterschiedlichster Verfahren zur Datenerfassung bereit. Diese erfreuen sich bei Kunden und Providern großer Beliebtheit, gelingt es doch, innerhalb kürzester Zeit auf aktuelle Anforderungen zu reagieren. Die Familie der GEONETZ-Anwendungen wird auf diesem Weg auch zukünftig noch weiter anwachsen. Parallel dazu bietet GEONETZ Datendienste seit einiger Zeit auch neue Anwendungen an, die nicht in die GEONETZ-cardo-Anwendung integriert sind. Das sind in der Regel Publikumsanwendungen, die sich direkt an Bürger und Unternehmen als Kunden der Kommunen und Verbände wenden. Die Leitungsauskunft über Internet (LAI) und die Plattform Infrastrukturauskünfte (PIA) sind nun schon seit einigen Jahren erfolgreich in der Anwendung. In diesem Jahr gehen wir mit zwei neuen Angeboten an den Start. Das ist zum einen die GEONETZ-Beteiligungsplattform zur Unterstützung von TöB- und Öffentlichkeitsbeteiligungen in formellen und informellen Beteiligungsverfahren. Zum anderen ist das die Anwendung KOBA zur Koordinierung von Bauvorhaben im öffentlichen Raum, die gemeinsam mit der ENSO Netz GmbH entwickelt wurde. Wichtig für uns bleibt, dass auch jene Daten, die in den neuen Anwendungen erfasst werden, in die GEONETZ-Anwendung übertragen werden und dort mit den bekannten Werkzeugen weiterverarbeitet werden können. Die leistungsfähige Plattform der GEONETZ-Anwendungen macht die Vernetzung der Anwendungen möglich.

In diesem Sinne fühlen wir uns als Netzwerker!

Ihr Volker Bartko
Geschäftsführer der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH
 

GIS Award für GEONETZ

Beim 8. Sächsischen GIS-Forum des GDI Sachsens e.V. wurde GEONETZ Datendienste mit dem GIS Award ausgezeichnet.

Gewürdigt wurde die langjährige erfolgreiche Arbeit im Bereich kommunaler GIS Dienstleistungen und Infrastrukturauskünfte. Besonders das Kooperationsmodell von GEONETZ Datendienste überzeugte die Jury. Volker Bartko (Geschäftsführer der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH) unterstrich in seinem Vortrag im Anschluss an die Preisvergabe die Wichtigkeit der Nähe zu den Kunden und die Bedeutung der Provider in diesem Zusammenhang.

 

Leitungsauskunft LAI in Betrieb gegangen!

Vor einigen Jahren wurde durch die BBB mbH gemeinsam mit der Hochschule Zittau/Görlitz, der IDU und EXNER & SCHRAMM die komplexe Infrastrukturauskunft (KIA) für die Stadt Bautzen entwickelt. Gegenstand dieser Anwendung ist es, ein automatisiertes Verfahren zur Auskunftserteilung aus Leitungsbestands-verzeichnissen bereitzustellen. Nachdem die KIA seit mehr als 3 Jahren in Bautzen erfolgreich läuft,  wurde das Verfahren für weitere Netzbetreiber interessant. Dazu gehörte u.a. die ENSO Netz AG. Das war Anlass für uns, die Erfahrungen aus dem bisherigen Betrieb zusammenzuführen und eine neue Auskunftslösung zu konzipieren und umzusetzen.  Der Grundgedanke der neuen KIA-LAI-Lösung besteht darin, konsequent den Workflow der Anfragestellung, -bearbeitung, -auslieferung konsequent vom jeweiligen GIS zu trennen, das für die Verwaltung der Leitungsbestände zuständig ist. Die GIS werden immer dann wenn Analyseaufgaben oder Ploterzeugungen anstehen angefragt. Dazu stehen in den meisten Systemen standardisierte und nichtstandardisierte Diensteschnittstellen zur Verfügung mit denen wir jeweils umzugehen lernen. Das sind aber eben nur 20% der Lösung. Alles andere von der Nutzerverwaltung, über die Bestellung im Internet, der Vorgangsverwaltung und Beteiligung, der digitalen Auslieferung bis hin zur Archivierung der Auskünfte existiert unabhängig von der jeweils vorgefundenen Infrastruktur und ist so flexibel umgesetzt, dass die konkreten Abläufe in den einzelnen Unternehmen im System parametrisiert werden können. Auch dazu steht ein detailliertes und robustes Administrationswerkzeug zur Verfügung. Das System hat bislang GIS-Schnittstellen zum Smallworld-System und zu cardo. Netzbetreiber, die diese Systeme im Einsatz haben können unmittelbar diese moderne und kostensparende Form der Erteilung von Bestandsauskünften nutzen. Für weitere GI-Systeme sind Schnittstellen in Vorbereitung. Die Abnahme des Systems bei ENSO ist inzwischen erfolgreich gelaufen,  die Stadtwerke Bautzen werden das neue System im April in Betrieb nehmen.
 

cardo für alle!

Zum Anwendertreffen der GEONETZ Datendienste Bautzen wurde die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen der BBB mbH  als Träger der GEONETZ Datendienste und der IDU bekanntgegeben. Alle GDD-Kunden - inzwischen mehr als 50 - haben ab sofort die Möglichkeit mit cardo auf die GDD-Daten zuzugreifen. Damit stehen den Anwendern alle wesentlichen Funktionen eines Desktop-GIS zur Verfügung. Bei Bedarf können die GDD-Kunden  spezielle cardo-Erweiterungsmodule mieten. Die jeweiligen Provider stehen den GDD-Kunden für die Einrichtung und Beratung zur Verfügung. Die GIS werden immer dann wenn Analyseaufgaben oder Ploterzeugungen anstehen angefragt. Dazu stehen in den meisten Systemen standardisierte und nichtstandardisierte Diensteschnittstellen zur Verfügung mit denen wir jeweils umzugehen lernen. Das sind aber eben nur 20% der Lösung. Alles andere von der Nutzerverwaltung, über die Bestellung im Internet, der Vorgangsverwaltung und Beteiligung, der digitalen Auslieferung bis hin zur Archivierung der Auskünfte existiert unabhängig von der jeweils vorgefundenen Infrastruktur und ist so flexibel umgesetzt, dass die konkreten Abläufe in den einzelnen Unternehmen im System parametrisiert werden können.