Sicherheit

Für die Kommunikation zwischen GDD-Rechenzentrum und Nutzer wird das Internet genutzt. Da es sich dabei natürlich um ein öffentliches Netz handelt, das Geodatenzentrum jedoch größtenteils Daten anbietet, die vertraulich sind, muss ein Sicherheitssystem auf höchstem Niveau installiert sein.

Um nun Daten sicher zwischen zwei Punkten über das Internet zu transportieren, wird ein sogenanntes "virtuelles privates Netzwerk", kurz VPN (engl. virtual private Network), aufgebaut. Bei dieser Technik wird durch eine Verschlüsselung der Daten eine Art Tunnel durch das Internet hergestellt. Die Codierung und Decodierung übernehmen die VPN-Router. Ein solcher Tunnel besteht nur zwischen zwei dieser VPN-Router und ist von außerhalb nicht einsehbar.

Herkömmliche VPN-Router verlangen nach einer speziell angepassten Firewall, die grundsätzlich bestehen sollte, um eventuelle Angriffe aus dem Internet abzublocken. LyneCrypt L, eine Verschlüsselungstechnologie der Deutschen Telekom AG ist in der Lage auch durch bestehende Firewalls hindurch zu arbeiten und erfordert damit keine aufwendigen Umstellungen. Es werden jedoch anderweitige Anforderungen gestellt, z.B. eine feste IP−Adressierung, die eine Abwägung zwischen der einen oder anderen Variante notwendig macht.